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Hier ist der EINBUCH Buch- und Literaturverlag Leipzig.

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BUCH WIEN 19 vom 06.09 bis 10.09.2019
Livre Paris 15.03. bis 18.03.2019
Leipziger Buchmesse 21.03. bis 24.03.2019

 

 

Wir nehmen teil.

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Wir freuen uns über Ihr Interesse am EINBUCH Buch- und Literaturverlag Leipzig. Begleiten Sie unseren Verlag auf seinem Weg und werden Sie Teil einer neuen Verlagsgeschichte.

Wir, der EINBUCH Buch- und Literaturverlag Leipzig, legen unsere ganze Kraft in jedes einzelne hier verlegte Buch.

Wir laden Sie ein, unseren Verlag kennenzulernen und haben Ihnen dafür alle notwendigen Informationen auf unserer Website zusammengestellt.

 

In unserem Verlag sind eine ganze Reihe außergewöhnliche und sehr lesenswerte Bücher zu finden.

Da sind Romane wie:

 

Ein Himmel voller Haie von Hanna Montag

… Wie fühlt man sich, wenn sich der eingeschlagene Bildungsweg als völlig falsch herausstellt? Wenn die Erwartungen der Eltern irgendwo über einem schweben und die Aussicht auf den nächsten Tag nur deprimiert? Anna geht es so. Zwischen sich und der Welt scheint eine gläserne Wand zu stehen. Die anderen leben ein ganz anderes Tempo, selbst beim Essen bestrebt, ja den Anschluss nicht zu verlieren.

Nur einer scheint es ganz ähnlich zu halten wie Anna: Matty. In der Mensa sitzt er Anna gegenüber und rührt seinen Tee im Glas um, als dürfe man auf gar keinen Fall mit dem Löffel die Glaswand berühren. Zwei Seelenverwandte treffen sich und gehen in Annas Geschichte eine stille Symbiose ein – noch nicht Liebe, schon gar nicht Partnerschaft. Vorsichtig gehen sie miteinander um. Nur ja nicht an die Dinge rühren, die da irgendwo wabern. Es könnte etwas Schreckliches passieren. Aber was nur?Anna verrät es auch dem Leser nicht, auch wenn sie mit fast unerbittlicher Genauigkeit erzählt, wie es ihr geht, wie ratlos sie sich fühlt in dieser Situation, in der die Erwartungen auf ihr lasten. Der Erfolgsdruck sowieso, denn wenn einen Eltern heutzutage schon mal zum Studium schicken, dann wollen sie ja auch Erfolge sehen. Nicht irgendwelche Blümchentestate …

Ralf Julke  Bildung > Bücher

Leipziger Internetzeitung

Fick Dich Plagwitz von James Cook

… Seine kleinen Exkurse zur Veränderung der Einwohnerschaft stellen im Grunde dieselben Fragen, die auch seine Pierre-und-Marie-Beziehungskiste stellt, wenn auch elementarer. Denn diese Ureinwohner haben meist zwei, drei Jobs, um sich die steigenden Mieten noch leisten zu können und nicht „vertrieben“ zu werden, wie Cook es nennt. Und sie können sich den Besuch in einer der schnieken Locations, die von den Neuen frequentiert werden, nur selten leisten, kaufen sich ihr Bier im Supermarkt und trinken es allein für sich zu Hause.

Sie bekommen weder die gut bezahlten Jobs noch die teuren Wohnungen. Manche stranden dann bei den Gesellen, die irgendwie versuchen auf dem Jahrtausendfeld ein bisschen Gesellschaft zu finden. Oder sie verschwinden ganz aus der Stadt wie der seltsame Herr Richter, der so eine Art örtliche Legende war, weil er in sozialistischen Zeiten die Arbeit verweigerte und in modernen Zeiten dem rasenden OBM vor die Kühlerhaube sprang, im Krankenhaus landete und dort möglicherweise die Liebe seines Lebens fand, der er Berge von philosophischen Briefen schrieb …

Ralf Julke  Bildung > Bücher

Leipziger Internetzeitung

68´ Wat denkste Karfunkel? von Willi Weglehner

… So wie dieser Ewald Karsunke, den Willy Weglehner zum Helden seines neuen Buches gemacht hat, 1967 Student in Berlin und mittendrin in den Tumulten, angefangen mit der Demonstration gegen den persischen Schah, mit der eigentlich alles begann in Westberlin. Fliegende Steine, Wasserwerfer, eine brutal agierende Polizei, der Mord an Benno Ohnesorg und Karsunkes seltsame Karriere in linken Splittergruppen, wo ihn am Ende das schäumende Sektierertum geradezu abschreckte, während draußen die Foto-Zeitung, wie sie Weglehner nennt in seinem Buch, die Stimmung anheizt, Rudi Dutschke niedergeschossen wird und Karsunke mit seiner Freundin Olga lieber nach Paris geht, um dort weiterzustudieren – und mitten in die Pariser Unruhen gerät.

Dass er sich Karfunkel nennt, hat mit seiner Liebe zur Musik der amerikanischen Flowerpower-Bewegung zu tun. Mit seinem Freund Wex zusammen singt er die Lieder von Simon & Garfunkel auf den Straßen.

Was ist er eigentlich? Ein Revoluzzer? Ein Beatnik? Ein Träumer? …

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Leipziger Internetzeitung

   Durchschnittliches Leiden von César Econda

César Econda verrät nicht viel über sein Leben. Nur dass er dem Helden seines Buches, an dem er acht Jahre lang schrieb, doch sehr ähnlich ist: Schweizer, Ingenieurwissenschaftler, 35 Jahre alt und auf vertrautem Fuß mit Camus, Hesse und Dostojewski. Es ist lange her, dass das “Steppenwolf”-Fieber in deutschen Landen grassierte. Was nicht bedeutet, dass man sich nicht auch im 21. Jahrhundert so einsam fühlen kann.

Was Gründe hat. Auch wenn sie nicht immer alle klar zu benennen sind. Sind die gestrengen Väter schuld? Ist es der Druck der Gesellschaft? Das System einer Schule, die Außenseiter ablehnt, verachtet und niederdrückt? Sind die Probleme des frühen 19. Jahrhunderts noch immer die selben wie die des späten 19. Jahrhunderts? Es sieht ganz so aus. Nur dass man es um die vorletzte Jahrhundertwende irgendwie der “fin de siecle”-Stimmung zuschrieb. Nur einer war hellsichtiger. Und der kommt auch vor in Econdas Weg durch das moderne, so schön anonyme Paris: Siegmund Freud. Nebst weiteren Autoren, denen der Held der Geschichte begegnet ist und deren Bücher ihm vertraut wurden: Romain Gary, André Breton, Paul Watzlawick …

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  Mama Luise von Katja Lensen.

… Roman steht drauf. Das ist schade. Es ist kein Roman. Es ist mehr. Ein Novum sowieso. Denn so hat bis jetzt noch niemand über das große Thema Flucht und Vertreibung geschrieben. Ein lange Jahrzehnte belastetes oder verschwiegenes Thema. In der DDR zumindest. Bis ungefähr 1976. Da erschien Christa Wolfs Roman “Kindheitsmuster”, der mit dem lange geltenden Tabu brach. Da begannen auch im Osten Viele, ihre Erinnerungen an die verlorene Heimat aufzuschreiben.

So muss es auch in der Familie von Katja Lenßen gewesen sein. Ihr Buch ist keine Erfindung, sondern basiert auf den Aufzeichnungen ihres Großvaters und den vielen Erinnerungen, die in ihrer Familie noch lebendig sind. Das ist noch in vielen Familien so. Noch, muss man sagen. Denn all jene, die ab 1944 die einstmals von Deutschen besiedelten Gebiete im Osten verlassen mussten, sind heute hochbetagt. Selbst die damals Jungen.Viele dieser Erinnerungen erschienen in den letzten Jahren – viele im Selbstverlag. Denn natürlich sind die Autoren in der Regel keine stilistischen Meister, gar professionelle Schriftsteller, die auch die Tiefe der Materials bewältigen. Und natürlich stehen Viele vor dem großen Dilemma: Wie überwindet man die hohe Hürde der eigenen Betroffenheit und erzählt eine Lebensgeschichte so, dass sie auch nachfolgende Generationen und völlig fremde Leser berührt und interessiert …
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Oder Erzählungen, die einfach schön sind:

 

Wer die Wahrheit sagt … von Dieter Moselt

Das Land, von dem Dieter Moselt in dieser satirischen Erzählung berichtet (zumindest hat er sie so klassifiziert), liegt irgendwo in Europa, auch wenn der Name Miracolandia eher an die phantastischen Erzählungen des Barock erinnert, an Shakespeare oder Swift. Aber dieses Miracolandia liegt mitten in Europa und es regiert ein kleiner, eitler Narziss namens Baerenlustkoenig.

Die Geschichte scheint in einem ein klein wenig zurückliegenden Kapitel der europäischen Geschichte zu spielen. In einer Zeit, in der die machtgierigen kleinen Männer noch problemlos Präsident werden konnten, ohne dass es gleich den Kontinent zerfetzte. Auch wenn die wacheren Bewohner des Kontinents schon zu Recht alarmiert waren, denn diese Männer demonstrierten ja schon mal für alle, was sie mit den Ländern anstellen würden, wenn sie erst mal alle Machtbefugnisse in Händen hätten. Da muss man nicht erst ins heutige Polen, nach Ungarn oder in die Türkei schauen …

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Immer öfter aber auch besondere Biografien wie:

 

 

Auf dem Weg zu mir von Hauke Meyer.

… Was passiert eigentlich, wenn ein Mann mitten im Leben, so kurz vor der 40, ins Grübeln gerät über sein Leben, die Welt, die Politik und den ganzen Rest? Passiert ja nicht allzu häufig. Viele haben in dem Alter ihren Kopf schon ausgeschaltet, spulen nur noch ab, plappern nach, funktionieren. Und kommen auch nicht auf die Idee, dass etwas falsch sein könnte an ihrem Leben.

Wenigstens nachdenken wollte Hauke Meyer mal über den ganzen Kram. Die Unruhe steckte in ihm. Er hatte seinen Job als Sozialpädagoge, der jungen Menschen nach ihrer katastrophalen Bildungskarriere erklärte, wie man wieder „zurück ins System“ kommt und sich dabei an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zieht. Man kann ihn sich schon vorstellen, den „besten Sozialpädagogen der Republik“, wie er die Entmutigten, Lustlosen, Frustrierten bei ihrem Stolz packt, ihrer angelernten Dünkelhaftigkeit und ihrer „Ist doch eh egal“-Stimmung, herausfordert, nervt und ärgert und gerade mit seiner Schnoddrigkeit dazu bringt, wieder ein bisschen Laufen zu lernen.

Er lebt noch immer in Einbeck, der Stadt, wo er aufgewachsen ist. Früher war er mal Punk, auch irgendwie links. Ein echtes Kind der 1980er, die seine Kindheit und Jugend geprägt haben …

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Der EINBUCH Verlag macht besondere Bücher von besonderen Autoren und Autorinnen.

 

 

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