Verena Brade: Fremde Wahrheit

Drei Frauen finden im Laufe von vierzig Jahren immer wieder zueinander, ohne zu wissen, was in Wirklichkeit sie am tiefsten verbindet.
Aber zum Anfang: Es ist der 13. April 1978, als in einem Leipziger Klinikum ein Frühchen geboren und sofort von der jungen Mutter getrennt wird, der man später mitteilt, dass sie eine Fehlgeburt erlitten hätte. War das so, oder doch Praxis in der DDR jener Zeit, um technologische Defizite zu kaschieren und Statistiken zu schönen, ein ungeschriebenes Gesetz, dem man frag- und kritiklos folge leistete? Und doch gibt es Personal in dieser Klinik, das sich mit dem Urteil, welches über das Kind gefällt wurde, nicht abfinden kann und möchte. Hinter einem Vorhang kommt es zu einer Auseinandersetzung, die Basis für das Schicksal der in diesem Roman handelnden Personen ist. Eine von ihnen ist die Schwesternschülerin Pia, die Zeugin der Geburt war und nun vor dem Vorhang steht.

 

Verena Brade: Fremde Wahrheit

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