Pressemitteilung I.C.H. Verlag – Am Arsch der bewohnten Welt

Privates und mehr aus der thüringischen Provinz

´Am Arsch der bewohnten Welt´ lautet der Titel des soeben im Leipziger I.C.H. Verlag erschienenen Buches von Frank Held, seines Zeichens Autor, Rentner und Hundeführer mit Diplom.
Am uuups der Welt darf man sagen, wenn man, wie der Autor dieses Buches hier, tatsächlich in einem dieser unzähligen kleinen Dörfer lebt, eigentlich auch ganz egal wo, von denen all die sonst behaupten, sie lägen am uuups der Welt, die in einer der mehr oder weniger bekannten und vermeintlich großen Städte unseres Landes leben, von denen es ja auch jede Menge gibt, wenn auch nicht gerade in Thüringen. Oder doch?
So also führt Frank Held, besagter Autor dieses Buches, den geneigten Leser und die geneigte Leserin aufmerksam und mit seinem Humor durch den Alltag, nämlich seinen, in der thüringischen Provinz im nördlichen Thüringer Wald, welcher sich im Wesentlichen auf den Bäcker seines kleinen Heimatdorfes zentriert, den es inzwischen auch nicht mehr gibt, da der alte Bäcker gestorben und kein Nachfolger zu finden ist, Hund Alfy immer an der Leine oder zumindest in Rufweite, und spart ganz gewiss nicht mit seinen Erkenntnissen, Erlebnissen und Weisheiten auch weit über den kleinen Ort in die Gesellschaft und die Welt hinaus. Tag für Tag. Wie es sich für einen ordentlichen Blog gehört, wie man heute das nennt, was früher mal ein Tagebuch war, und welcher hier ganz ordentlich an einem ganz frühen Neujahrsmorgen beginnt.
Und hier stellt sich dem Leser und der Leserin dann schon Frage, wie man so ein Blog-Buch überhaupt richtig lesen soll. Schließlich gibt es eine klare chronologische Gliederung und ob der Kürze eines jeden Tages folglich reichlich und sehr übersichtliche Texte, die natürlich durch den unsichtbaren Faden Zeit und den schreibenden Autoren miteinander verbunden sind, aber keine Geschichte im herkömmlichen Sinne ergeben. Man kann also, muss aber nicht, aus reiner Gewohnheit stringent von der ersten bis zur letzten Seite lesen, könnte es aber auch andersherum tun oder einfach blättern und sich so den richtigen Zeitrahmen zusammenreimen. Verloren ginge hier ja nichts, man würde keine der Gegebenheiten der kleinen Geschichten verpassen. Obendrein muss ja der Höhepunkt eines solchen Buches keineswegs am Ende zu finden sein, er könnte sich irgendwo verstecken, sogar direkt am Anfang. Es ist also alles möglich. Zum Glück aber hat sich der Autor die Mühe gemacht, all die täglichen Begebenheiten mit je einer Überschrift zu versehen. Wie zum Beispiel dieser: Abschluss. An welcher sich unschwer erkennen lässt, dass es sich um den letzten Eintrag in dieses übrigens schon dritte Blog-Buch handeln müsste. Was auch stimmt. Und da dieses Buch von Frank Held über ein wirklich perfektes Timing verfügt, erzählt dieser von der Nacht vom 31. Dezember 2025 zum, und das zu raten ist wirklich nicht sehr schwer, 1. Januar 2026, in welches es natürlich und vollkommen sinnlos ringsherum pfeift und kracht und detoniert, was nicht nur in Anbetracht eines Krieges im Osten Europas reichlich befremdlich wirkt, sondern obendrein dem erwähnten Nachfahren eines Wolfes, wie vielen anderen Tieren auch und so eben auch dem besten Freund von Hund Alfy Schmerzen bereitet. Wenn auch in dem Fall eher mitfühlender Weise.

Man könnte diese Begebenheit also auch und vielleicht aus Neugier gleich zu Beginn lesen, also in gewisser Weise fast genau ein Jahr zuvor, und würde sich so auf eine Zeitreise begeben, deren Verlauf man mit diesem Buch jederzeit selbst unter Kontrolle hätte.

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Honorarfreie Verwendung, Beleghinweis erbeten,
587 Wörter; 3738 Zeichen